» Professionalisierung für Berater, Trainer & Coaches

... für Berater, Trainer und Coaches

 

Abhängig von Stellenwert und Ausrichtung der Personalentwicklung, sowie Training und Aus- und Weiterbildung im Unternehmen, wird auch in die Qualifikation von internen Beratern, Trainern und Personalentwicklern investiert.
In vielen Unternehmen wurde mittlerweile die Entwicklung der Mitarbeiter zur Chefsache erklärt. Dies macht deutlich, dass es hier um „wichtiges Kapital” und Investition in die Zukunft geht. Gut koordiniertes Personalmanagement, das eingebettet ist in das Gesamtunternehmen, unterstützt die wirtschaftlichen Erfolge ganz entscheidend.
Von der Kultur des Unternehmens ist abhängig, welche Akzente gesetzt werden. Die gelebte Unternehmenskultur ist dabei ausschlaggebend.
Trainer, Weiterbildner und Personalentwickler sind Multiplikatoren, die größeren Einfluss im Unternehmen haben als vielfach angenommen. Wenn auch hierarchisch eingebunden, so stehen sie doch informell auf Grund ihrer Aufgabe häufig neben der Hierarchie, haben sowohl zur Führungs- und Geschäftsleitungsebene als auch zu allen anderen Mitarbeitern Kontakte und Informationsaustausch. Deshalb bietet es sich an, ihre Aufgabe weiter zu fassen und besser zu nutzen.
Da sie oftmals über viele, übergreifende Informationen und persönliche Kontakte verfügen und so Zusammenhänge gut erkennen können, bietet es sich an, sie auch als interne Berater zu nutzen. Setzt schon ihre allgemeine Aufgabenstellung hohe qualitative Ansprüche, so erfordert eine Beraterrolle eine noch wesentlich höhere (auch soziale) Kompetenz.
Das heißt, sie sollten nicht nur „Wissen haben über ...”, sondern auch als Person mit ihren Erfahrungen und Einstellungen kompetente Partner sein. Neben dem „Wissen haben über ...” ist deshalb „Erfahrungen haben von ...” ein ganz wesentlicher Punkt der Weiterentwicklung als Trainer, Berater und Personalentwickler.
Dem „Kopfling” (? Wissen über ...) und dem „Bauchling” (? Erfahrungen machen/haben von ...) ist hier Raum für Entwicklung zu geben.
Mit unserem Professionalisierungsprogramm für Trainer, Berater und Personalentwickler machen wir Angebote sowohl für den „Kopfling” als auch für den „Bauchling”.

Die Professionalisierung ist deshalb so aufgebaut, dass „Entwicklungsprozesse-machen”, neben der Vermittlung von Informationen, ein entscheidender Teil der Arbeit ist.
Da es keine Objektivität beim Verhalten zwischen Menschen gibt, ist es wichtig, die eigene Subjektivität zu erfahren und zu lernen, mit der Subjektivität anderer umzugehen.
Neben dem Wissen über soziale Zusammenhänge, wie z. B. zwischen Kunde und Verkäufer, Mitarbeiter und Chef usw., dem fachlich-methodischen Wissen und Können, ist soziale Kompetenz und die Erfahrung als Person entscheidend für den Erfolg von Training und Beratung.
Die Professionalisierung ist so aufgebaut, dass Sie, entsprechend Ihrem jetzigen Erfahrungsstand, Ihre persönliche Weiterentwicklung als Trainer gemeinsam mit uns planen. Dabei soll Ihre jetzige und zukünftige Aufgabenstellung berücksichtigt werden. Das Programm ist als ein ständiger Feedback-Prozess aufgebaut.
 

 

Zielgruppe:
Diejenigen, die über keine oder wenig Trainingserfahrung verfügen und Trainer/Berater in der Erwachsenenbildung werden wollen.

 

Voraussetzung:
Abgeschlossene Berufsausbildung und zwei bis drei Jahre Berufserfahrung (Ausnahme bei entsprechendem Studium, z. B. Psychologie, Pädagogik, Betriebspädagogik, etc.) Trainer, die bereits eine Ausbildung zum Verkaufs- und Managementtrainer absolviert haben und über praktische Trainingserfahrung verfügen.
 

 

Ziele:
Die detaillierten Ziele für die Weiterentwicklung werden entsprechend Ihrem jetzigen Entwicklungsstand, Ihrer bisherigen Aus- und Weiterbildung und Ihren derzeitigen und zukünftigen Aufgaben im ersten Beratungsgespräch festgelegt.
Nach dem Programm sind Sie entsprechend dem Weiterbildungsweg beispielsweise in der Lage

  • selbstständig Kommunikationstrainings für Mitarbeiter hausintern durchzuführen 
  • als Co-Trainer und interner Berater bei Organisationsentwicklungsprozessen hausintern mitzuwirken 
  • als Vertriebstrainer verhaltensorientiert und konzeptorientiert zu trainieren 
  • Führungstrainings selbstständig zu planen und durchzuführen.

 

Praktische Durchführung:
Neben dem Seminarprojekt Selbsterfahrungsorientiert trainieren, der Weiterbildung systemisches Beraten / Coaching und den Kernseminaren aus unserem offenen Seminar-Angebot (bspw. Gruppendynamik - Wirksam zusammenarbeiten) gehört das Wirken auf der „anderen Seite” im Training/Seminar als Beobachter, Assistent und Co-Trainer zum wesentlichen (obligatorischen) Bestandteil der Professionalisierung.

Co-Trainer-Seminare:
Entsprechend den gemeinsam geplanten Zielen nehmen Sie an verschiedenen Seminaren teil, die von Breuel & Partner hausintern oder als offene Veranstaltung durchgeführt werden.
Sie haben dabei die Rolle als Beobachter, Assistent oder Co-Trainer, jeweils entsprechend Ihrem persönlichen und pädagogischen Entwicklungsstand. Wir besprechen täglich mit Ihnen die Seminarsituation und planen gemeinsam den weiteren Seminarablauf. Entsprechend Ihrer Rolle übernehmen Sie verschiedene Aufgaben (z. B. Auswahl, Durchführung und Auswertung von Kommunikationsübungen, Leiten von Feedback, Einführen von Übungen, Theoriebeiträge u. a.). Sie protokollieren jedes Seminar und werten Ihre Erfahrung für Ihr eigenes Lernen aus. Am Ende eines Seminars findet ein Beratungsgespräch statt, in dem Sie an den Umsetzungszielen für Ihre Praxis arbeiten.
Hierzu gehört: mindestens 1 x Beobachter bei einem Gruppendynamik Seminar, 3 x Co-Training bei verschiedenen Seminaren.

Supervisionstage:
An diesen Tagen haben Sie die Möglichkeit, an Ihren aktuellen und grundsätzlichen Fragen und Problemen aus der Trainer- und Beratertätigkeit zu arbeiten. Sie können auch grundsätzlich Fragen und Hintergrundinformationen klären. Die Heterogenität der Gruppe sorgt für unterschiedliche Blickwinkel, Ergänzungen und Anregungen.
Sie können beispielsweise mitgebrachte Videoaufnahmen aus Trainingssituationen, die Sie gestaltet haben, in der Gruppe bearbeiten, spezielle Fragen der Seminar- und Trainingsplanung diskutieren, persönliche Entwicklungsprobleme durch Feedback anarbeiten.
Ein Supervisionstreffen (2 Tage) und eine Beratungssitzung pro Jahr sind obligatorisch.

Supervisions-Abschluss-Seminar:
Im letzten Seminar der Professionalisierung zum Trainer werden Sie unter Supervision weitgehend Seminararbeit selbst gestalten und durchführen. Dieses Seminar kann auch eine Veranstaltung Ihres Unternehmens sein.

Beratungssitzung:
Einmal jährlich und am Ende des Professionaliesierungsprozesses findet ein Beratungsgespräch statt, in dem Sie Ihren Lernprozess betrachten und sich Ziele für Ihre zukünftige Trainingsarbeit setzen.

Zertifikat:
Nach Beendigung des Co-Trainerprogramms erhalten Sie ein Zertifikat, aus dem hervorgeht, an welchen Zielen und Inhalten Sie während des Weiterbildungsprogramms gearbeitet haben, welche Teilnehmer- und Co-Trainer-Seminare Sie besucht haben. Außerdem wird in einem Gutachten Ihre Qualifikation beschrieben.

 

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