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Moderation und Besprechungsmanagement

Warum es Sinn macht, die eigene oder hauseigene Besprechungs- und Teamarbeitskultur unter die Lupe zu nehmen:

Wie viel Zeit verbringen Sie pro Arbeitswoche in Besprechungen, Sitzungen, Projektgruppen, Meetings oder wie auch immer die vielgestaltigen Zusammenkünfte mehrerer Menschen in der Arbeitswelt genannt werden? Meist ist die Antwort auf diese Frage mit einem Aufstöhnen verbunden. „Ich komme nicht mehr zu meinen eigentlichen Aufgaben und die Zeit in den Besprechungen könnte ich zum Großteil sinnvoller verbringen“.


Grundsätze, die für Besprechungen kontraproduktiv sind:

Kennen Sie solche Gedanken und deren Vertreter aus Ihrem Arbeitsalltag?

  • Es gibt schwarz oder weiß, gut oder böse, richtig oder falsch und ich weiß, was richtig ist.
  • Es gibt einen Gewinner und einen Verlierer und ich bin der Gewinner.
  • Ideen anderer sind nicht durchdacht, nicht machbar, werde ich durch Argumente widerlegen.
  • Über Probleme zu sprechen ist leichter und unverfänglicher als an Lösungen zu arbeiten.
  • Weil ich VorgesetzteR oder ExpertIn bin, sind meine Aussagen/Ideen richtig.
  • Bei auftauchenden Problemen muss der „Schuldige“ gesucht werden.
  • Wenn ich lange genug rede, werden die anderen merken, dass ich Recht habe.

Die soziale Komponente in einer Besprechung läuft meist „geduldet“ mit einem Achselzucken, einem flehenden Blick zum Himmel nebenher oder unter dem Teppich mit. Jeder weiß, worum es geht, keiner spricht es aus. Gefährlichen Ecken wird weiträumig ausgewichen.


Wie das Seminar „Besprechungsmanagement“ unterstützen kann.

Besprechungen ist mehr als die „Kärtchenmethode“ anzuwenden: die zielorienterte und fachkundige Arbeit mit Flipchart und Moderationswand ist nicht nur ein gut durchdachtes System von Regeln und Fertigkeiten, es ist auch das Leben eines bestimmten Menschenbildes und die hohe Kunst, Prozesse in der Gruppe zu erkennen und zu lenken. Moderation ohne dazugehöriges Know-how ist wie Autofahren ohne Führerschein und Straßenverkehrsordnung. Manch ein Jugendlicher hat es sich schnell vom Vater abgeschaut, wie man das Auto startet, doch dann...! Die Scherben und das verbeulte Blech einer schlecht moderierten Besprechung werden nicht so deutlich zu sehen sein. Manch eine Führungskraft ärgert sich über unmotivierte, desinteressierte Mitarbeiter, die keine eigenen Ideen hervorbringen. Doch das ist ja „ganz normal“ oder?

Wenn Sie auch der Meinung sind, dass dies nicht normal ist, macht es für Sie Sinn, die Regeln und Fertigkeiten der Moderationsmethode bewusst zu üben, diese mit den eigenen Normen und dem eigenen Führungsstil abzugleichen und sich so eine Methodenkompetenz zu erarbeiten. Offene Rückmeldungen, wie sie nur in der Seminarsituation möglich sind, helfen, die gewünschten Fähigkeiten in das eigene Verhalten zu integrieren.

Durch die Rückmeldungen der Besprechungsteilnehmenden in den Übungsmoderationen werden gleichzeitig die Teamstrukturen dieses „Laborteams“ und ihre Veränderungen in der Entwicklung sichtbar und bearbeitbar. Wie gehe ich mit kritischen Situationen während einer Besprechung um? Hier sind Methoden- und Sozialkompetenz gefordert. Theoretisches Hintergrundwissen über die Entwicklungsphasen eines Teams und Methoden zur Moderation konfliktgeladener Situationen werden vor allem im Folgeseminar angeboten. Auch die viel gewünschte und beschworene Kreativität lässt sich durch bestimmte Methoden und Regeln fördern und wird in einem gut „funktionierenden“ Team besonders bereichernd und motivierend für alle Beteiligten sein.

Gut ausgebildete Moderatoren können dem Betrieb eine Menge an Personen-Stunden einsparen und überdies die Eigenmotivation der Mitarbeiter fördern, weil sie in der Lage sind, aus Betroffenen interessierte Beteiligte zu machen.