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Teamentwicklung

Wir ordnen Teamentwicklung als eine besondere Entwicklungsmaßnahme für Arbeitsteams mit einem hohen Grad an Intensität für die Betroffenen ein. Es ist eine Förderungsmaßnahme zur Hilfestellung in Problemsituationen, zur besonderen Entwicklung für spezielle Aufgaben, zur Reflexion des Alltags, zur Entwicklung neuer Sichtweisen, zum Gestalten und Vereinbaren bei Veränderungsprozessen.
Die Erwartung, dass Teams und Abteilungen ein möglichst hohes Arbeitsniveau erreichen, haben sowohl die betroffenen Teammitglieder als auch die Unternehmensleitungen. Der materielle Erfolg ist davon abhängig.

In diesem Zusammenhang ist besonders ein ausgeprägtes Wir-Gefühl bedeutungsvoll. Es sorgt für Identifikation und Einsatzbereitschaft (Motivation) der BetroffenTeamzusammenhalten. Sicher haben Führungskräfte hier viele Einflussmöglichkeiten. Im Dialog mit den Mitarbeitern können gegenseitige Erwartungen abgestimmt und Vereinbarungen für Zusammenarbeit getroffen werden.
Eine vertrauensvolle, kreative, lebendige und wirksame Zusammenarbeit, gestaltet von Persönlichkeiten, die sich bewusst autonom in ihrem Umfeld zeigen und in einem offenen Kontakt mit ihrem Team arbeiten, ist eine Wunschvorstellung, die nur selten einfach „vom Himmel fällt”. Dafür gilt es, bewusst Anstrengungen zu unternehmen und die soziale Kompetenz des Teams zu entwickeln. Im Alltag werden echte Bedürfnisse und Befindlichkeiten, Konflikte, Vermutungen und nicht überprüfte Annahmen eher auf einer verdeckten Ebene vor einem sachlichen Hintergrund ausgetragen.

Operative Inhalte werden durch derartige nicht konstruktive Verhaltensmuster nur wirksam und zeitaufwändig (wenn überhaupt) oder mit „faulen” Kompromissen abgearbeitet. So gesehen ist Teamentwicklung ein wichtiger Teil des „Qualitätsmanagements“. Für einige Mitarbeiter bedeutet dies aber auch, bekannte und bisher bewährte Strukturen und Verhaltensmuster zu verlassen und sich auf einen Prozess des Neu-Verhandelns einzulassen. Damit ist die Chance sichergestellt, eine neue – und von allen akzeptierte – Vereinbarung für das Zusammenwirken zu erreichen.
Oftmals sind es die „Kleinigkeiten” des Verhaltens anderer, die uns nerven, viel Energie kosten und unsere, aber auch die Effizienz der Gruppe schwächen. Und nur selten wird mit den Betroffenen offen darüber gesprochen. Und so ist nicht einmal die Chance für Veränderung und Entwicklung gegeben.

In einem Teambildungs-Workshop arbeiten die Mitglieder an den Problemstellungen des Teamalltags. Die Teilnehmer hinterfragen das Selbstverständnis zu ihrem Arbeitsbereich, untersuchen die Wechselwirkung und die Vernetzung zu ihrem Umfeld und finden praxisnahe Lösungen. Es werden im Team Vereinbarungen über die künftige Form der Zusammenarbeit getroffen.
Voraussetzung für einen erfolgreichen Prozess ist die Bereitschaft, sich einzubringen, und die Überzeugung, dass ein gemeinsamer Entwicklungsprozess möglich ist.