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Zeit für das Wesentliche

Erst durch ganzheitliches Untersuchen von Arbeitsstil und den persönlichen Verhaltensmustern, also was der „Kopfling“ weiß und tut und wie es dem „Bauchling“ damit geht, ist ein Weg aufgezeigt, der zu einem autonomen, d.h. selbstverantwortlichen, selbstbestimmten Arbeiten führt.

"Arbeiten - nicht gearbeitet werden"

Hinter dieser Aussage steht eine ganze Verhaltensphilosophie, vor allen Dingen aber die Frage, inwieweit wir Verantwortung übernehmen für die Arbeit, die wir tagtäglich tun. Immer wieder lassen wir uns in unserer Arbeit behindern durch äußere Umstände, Zeitfallen, Störungen oder Unzulänglichkeiten im Arbeitsumfeld. Die Gründe, warum wir uns von unseren eigentlichen Aufgaben ablenken lassen, sind uns als „Mosaiksteinchen“ natürlich alle gut bekannt und begegnen uns immer wieder.
Die unterschiedlichen Störbereiche - unsere „Zeitfallen“ und „Zeitfresser“ - lassen sich in folgende Themenbereiche zusammenfassen:

Hilfsmittel, Arbeitstechniken und Arbeitsmethoden
  • Inwieweit nutze ich Hilfsmittel?
  • Welche Arbeitstechniken sind hilfreich für mich?
  • Wie nutze ich Methoden?

Persönlicher Arbeitsstil
  • Wie vertraut ist mir mein Arbeitsstil?
  • Welche Vorteile habe ich aus meinem ureigenen Arbeitsstil?
  • Wo sehe ich noch Möglichkeiten der Verbesserung?

Störungen
  • Wie gehe ich damit um?
  • Wie kann ich mich abgrenzen?

Innerbetriebliche Zusammenarbeit
  • Wie kommuniziere ich?
  • Wie delegiere/informiere ich?

Persönlichkeitsstruktur
  • Welche Teile meiner Persönlichkeit sind mir hilfreich?
  • Wo sind noch Möglichkeiten, besser mit mir umzugehen?
  • Was macht mir Stress?

Die Stör- und Mangelfaktoren in diesen Bereichen haben verschiedene Ursachen, die sich gegenseitig beeinflussen.
Sind uns diese Zusammenhänge erst einmal bewusst, so ist es sicher hilfreich für ein erfolgreiches Zeitmanagement, Theorieansätze wie
  • Physiologische Leistungskurve
  • Pareto-Prinzip (80/20 Regel)
  • Prioritätenbildung etc.
zu kennen und zu berücksichtigen.

Weiterhin wird es nützlich sein, beim Umsetzen dieser Arbeitstechniken Hilfsmittel - wie z. B. ein Zeitplansystem, zu verwenden.

Das Wissen über die Zusammenhänge und über Techniken, Hilfsmittel und Methoden ist in der Regel sehr eingänglich für unseren Verstand - also unseren Kopf. Wir wissen von unserem "Kopfling“, dass mit Zeitmanagement Arbeitserleichterungen, größere Effizienz, mehr Zeit und weniger Stress zu erwarten ist. Aber...
... ist dieses Wissen - unser "Kopfling“ - in der Praxis in Können umzusetzen? Wenn nicht gleichzeitig gelernte Verhaltensmuster, also unser "Bauchling“, untersucht werden, werden wir spätestens an dieser Stelle von unserem Umfeld, unserer Wirklichkeit in der Arbeitswelt, eingeholt. Unser Vorhaben, zu arbeiten, anstelle gearbeitet zu werden, wird durch das persönliche Arbeitsverhalten boykottiert.

Die Schwierigkeit oder der Drang
  • „Nein-Sagen“ zu können
  • alles selbst machen zu wollen
  • Hilfe zu erbitten
  • zu delegieren
  • alles 150%ig machen zu wollen
  • immer alles schnell oder sofort erledigen zu wollen
(Diese Liste lässt sich beliebig fortführen)
kommt uns allen in der einen oder anderen Form sehr bekannt vor.

Mit dieser Einstellung zum Arbeitsverhalten schränken wir uns in hohem Maß ein, vor allem, wenn sie unter dem Anspruch „immer“ gelebt wird. Die Verantwortung für eigenverantwortliches „Arbeiten“ als Vorgang, der bewusst ausgeübt wird, der Spaß macht, der stressfrei ist, wird abgegeben - die Chancen, dass wir durch Umstände, durch äußere Einflüsse „gearbeitet werden“, vergrößern sich.

Erst durch ganzheitliches Untersuchen von Arbeitsstil und den persönlichen Verhaltensmustern, also was der „Kopfling“ weiß und tut und wie es dem „Bauchling“ damit geht, ist ein Weg aufgezeigt, der zu einem autonomen, d.h. selbstverantwortlichen, selbstbestimmten Arbeiten führt.

Der Schlüssel dazu heißt: Zeitmanagement und Persönlichkeit.

Unser Seminar zum Thema.