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Organisations- und Teamwachstum / Beratung

 

Wachstum bewusst mitgestalten

„Wir fördern Wachstum” – Das ist unser Leitspruch!

Was bedeutet für uns Wachstum? Eine Pflanze, die wächst, wird größer, breiter, höher, bekommt mehr Blätter – kurz gesagt „mehr desselben”. Das ist meist auch das vordergründige Verständnis unseres Leitgedankens. Wachstum kann aber auch gesehen werden als „das zu entwickeln, was in mir angelegt ist und zu dem zu werden, was meine Bestimmung, mein Auftrag ist”. Doch beide Aussagen beinhalten einen Zielpunkt. „Wenn ich da angelangt bin, brauche ich nichts mehr zu verändern.” Das wird so bewusst zwar nicht formuliert, aber in Beratungssituationen lässt sich der Wunsch nach Beständigkeit, nach Endgültigkeit in der Perfektion leicht zwischen den Zeilen hören. „Immer wieder Veränderung, immer wieder etwas Neues – ich will doch nur einfach in Ruhe meine Arbeit machen.” Jede Veränderung empfindet der Mensch erst einmal als bedrohlich – so wissen es auch die Psychologen.

Die Herausforderung heißt, diese Sichtweise ändern und Wachstum lernen. Damit trifft die Veränderung nicht auf mich als „Leidender”, sondern als „Leitender”, als „Gestaltender” zu. So heißt „Wachstum” in Verbindung mit „Organisation” und „Team”, Neugierde und Spaß am lebendigen Lernen wieder zu entdecken, wie es für uns alle als kleine Kinder selbstverständlich war. Es geht dabei um die Art Motivation, die nicht mit Geld zu erkaufen ist, weil sie aus uns selbst kommt.

 

Durch Veränderung Verständnis entwickeln

Wachstum im Sinne lebenslangen Lernens bedeutet für uns, sich der Veränderung, die alles Lebendige kennzeichnet, zu stellen. Kurt Lewin sagt dazu:

„Man kann ein System nur verstehen, wenn man versucht, es zu verändern.”

 

Wann ist Veränderung nötig?

„Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit” – dieses Wortspiel kommt nicht von ungefähr. Systemstudien über scheiternde Unternehmen belegen seinen Wahrheitsgehalt. Einer der Hauptgründe für das Scheitern ist mangelnde Anpassung an allmählich sich verändernde Lebensbedingungen. Ein Bild von solch einem Vorgang gibt uns das Gleichnis vom „gekochten Frosch”. Wenn Sie einen Frosch in einen Topf Wasser mit Zimmertemperatur setzen, ohne ihn zu erschrecken, wird er ganz ruhig sitzen bleiben. Wird das Wasser ganz langsam erhitzt, wird sich der Frosch nicht bewegen. Anfangs wird er sich wohl fühlen. Mit zunehmender Hitze wird er immer schlapper, bis er unfähig ist, aus dem Topf herauszuklettern. Er unternimmt nichts, um sich zu retten, sondern bleibt sitzen, bis er kocht. Ganz anders reagiert er, wenn man ihn gleich in einen Topf mit kochend heißem Wasser setzen will. Er wird alles versuchen, um herauszuklettern. Der innere Wahrnehmungsapparat des Frosches ist auf plötzliche Veränderungen in seiner Umwelt eingestellt und nicht auf sich langsam verändernde Bedingungen. Um langsame Veränderungen erkennen zu können, brauchen wir Sensibilität und Aufmerksamkeit. Beides steht im Widerspruch zu Hektik und Zeitdruck. Auch wenn alles „gut läuft”, sollte man sich die Zeit nehmen, um die eigene Sensibilität und Intuition zu pflegen und auszubauen und über mögliche Veränderungen nachzudenken.

 

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